
Lebensmittelmotten
Nachdem es sich beim Futter unserer Schützlinge um Naturprodukte handelt, kann es leider immer wieder mal passieren, dass wir uns ungebetene Gäste mit ins Haus holen.
Gerade in den Sommermonaten finden die kleinen Flattertierchen immer wieder den Weg zu uns nach Hause und machen es sich im Futter und in den Lebensmitteln bequem

Vorbeugung:
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Das Futter min. 2 Tage einfrieren. Ab einer Temperatur von -17 Grad sterben auch die Eier der Motten ab.
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Effektiver ist es, wenn man das Futter ausbackt - dann sterben auch andere Schädlinge, wie z. B. Milben und Endoparasiten ab. Am besten eine Stunde bei 80 bis max. 100 grad - dann bleiben auch die Nährstoffe und Vitamine erhalten.
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Da die optimale Temperatur für die Entwicklung von Motten zwischen 24-30 Grad liegt, sollte man das Futter am besten an einem kühlen Ort lagern.
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Die Schädlinge lieben Feuchtigkeit. Daher bewahrt man das Futter luftdicht mit einem Säckchen Reis (zieht Feuchtigkeit) auf.
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Keine Lebensmittel/Futter offen lassen.
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Lavendelsäckchen mit in den Futterschrank legen

Bekämpfung:
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Beseitigung der Quelle- Aufstellen von Pheromonfallen- die Ritzen des Schrankes mit einem Föhn auf der heissesten Stufe gestellt bearbeiten (Tötet Eier und Larven ab)
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mit dem Dampfreiniger/Fön, Böden und Teppiche bearbeiten
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den gesamten Raum gründlich mit Essigwasser putzen- auch hinter die Schränke schauen, ob es noch weitere Quellen gibt.
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Schlupfwespen einsetzen (allerdings ziemlich Teuer)